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OM Ingenieur Heino Neumann, Berlin — Schöneberg, Hauptstrasse 175, GR, An Herrn Professor Andersson, Sveavägen 65, Stockholm. Betrifft: Manuskript "Böig" Sehr geehrter Herr Professor! Vor Tagen lass ich in einer Grösseren Zeitung die sehr auefährliche und lobende Besprechung Ihres Werkes iber Chinas Kultur, welches im Verlage von Brockhaus / Leipzig er= schienen ist. In einigen Tagen werde ich selbst zur Lektäre Ihres Werkes kommen wund verspreche mir nicht wenigz davon,- sind doch die beifälligen und verständigen Äusserungen tiber das "REICH der MITTE" und seine ragende Kultur so selten! : Ich habe mich bemäöht, auch etwas Wesentliches Uber den Chinesischan Kaisergedanken zu sagen, und auch Ibsens Peer Gynt dabei zu verwené den; wie ja äberhaupt dieser Gedanke ein ganz universaler una alle Völker angehender ist. Viel Verständnis habe ich natärlichbai mei= nen 2eitgenossen nicht gefunden: den Leuten eRbint es dock zu ab= surd, dass Kung tse ein Uberragender.Mensch sein sollte! Der Grund dafär därfte sein, dass fräihere Sinologen (wir kennen ja ihre Namen) sich so wenig verständig gezeigt haben, die wundervolle Kultur und das iberragende Geistesleben Chinas anzuerkennen. Aber welche Schät-= 2e liegen in dessen Klassischen Bäichera begraben! Man dart nicht schweigen und muss immer wieder davon reden: bis es einer und die &£ anderen begriffen haben!- Ich hoffe nun, Ihre Zeit erlaubt Ihnen, meine kleine Arbeit auch zu studieren, und bitte ich Sie, mein Elaborat nicht &ls etwas mit Gleichgiltigkeit Geschriebenes anzusehen. wenn Sie es empfangen haben, so geben Sie mir doch auf einer schlib)= ten Postkarte davon Nachricht; ebenso, wenn Sie es zuende gelesen haben, und ich es einem anderen Interessenten zugehen lassen könnte Ich teile Thnen noch mit, dass Herr Palmgreen(von der Volkshochscku le in Stockholm) ebenfalls ein Manuskript des "Böig" besitzt. Indem ich Sie auf das Ergebenste grässe, zeichne ich mit vollkom= mener Hochachtung Sa
Stäng
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